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Stimmt's? Behauptungen, Tatsachen, Hintergründe zur Windenergie

Es wird behauptet:

Die WHO empfiehlt einen Mindestabstand von 2000 Metern zur nächsten Wohnbebauung

Finden Sie dazu einen Link angegeben? Die WHO hat nie eine Empfehlung zu Abständen von Windenergieanlagen gegeben. Das haben unterschiedliche Mitarbeiter der WHO unterschiedlichen Institutionen bestätigt. Darüber wurde in der Waiblinger Zeitung berichtet (Artikel rechts unten auf der Seite), und auch dem BUND wurde dies so mitgeteilt (Brief in englisch).

-> Stimmt nicht.

Der Wertverlust von Immobilien in der Nähe von Windrädern ist wissenschaftlich nachgewiesen

Hier wird eine Studie von Prof. Dr. Jürgen Hasse angeführt: "Der Einfluß von Windkraftanlagen auf den Verkehrswert bebauter

Wohngrundstücke". Dieser Artikel erörtert denkbare Einflussfaktoren auf den Immobilienwert. Als Nachweis führt er eine Blitzbefragung unter Immobilienmaklern an mit einer Laufzeit von einer Woche und 15 Antworten. Der Fragenkatalog umfasste 3 Fragen. Wissenschaftliches Arbeiten sieht anders aus.

In dem Artikel wird selbst schon festgestellt, "daß auch nach einer relativ langen Zeit der räumlichen Verdichtung von WKA eine zwischenbilanzierende Bewertung der Frage von Immobilienwertverlusten ... sehr schwierig ist.".

-> Stimmt nicht.

Die Energiegenossenschaft hat schon vor dem Bürgerentscheid einen Kooperationsvertrag mit Juwi geschlossen

Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung am 1.3.2012 für die Firma Juwi als Projektentwickler für die Potentialfläche auf dem Sauberg entschieden. Dem Gemeinderat war es dabei von Anfang an wichtig, dass die Windräder nach Möglichkeit durch eine aus der Bürgerschaft organisierte, örtliche Organisation nachhaltig betrieben werden und nicht an einen fernen Investor verkauft werden.

Daraufhin haben Juwi und die Energiegenossenschaft bereits in weiser Voraussicht im Mai 2012 der möglichen Übernahme der Windräder in der Verkaufsphase einen groben vertraglichen Rahmen gegeben und damit die Basis für eine partnerschaftliche, vertrauensvolle Kooperation geschaffen. So blieb und bleibt "das Heft des Handelns" stets bei den Bürgern der Gemeinde Engelsbrand. Die zeitliche Reihenfolge ist stimmig.

-> Stimmt.

Das Windrad in Ingersheim ist nachweislich lauter als prognostiziert

Richtig ist, dass in Ingersheim nach Errichtung des Windrads eine Schallmessung durchgeführt wurde. In Ingersheim liegen die nächstgelegenen Höfe nur rund 450 Meter, der Weiler Husarenhof nur etwa 700 Meter vom Windrad entfernt. Die Messung ergab eine höhere Schallemission von 0,3 dB gegenüber der Prognose, d.h. unmittelbar am Maschinenhaus ist es geringfügig lauter. Die Schallimmission an den nächstgelegenen Höfen in 450 Meter Entfernung liegt jedoch 1 dB unter der Prognose. Prognostiziert waren 37 dB, gemessen wurden 36 dB. Eine Klage auf eine falsch erteilte Genehmigung wurde folgerichtig abgewiesen.

Die Planung in Engelsbrand sieht etwa 950 Meter Abstand zum ersten Windrad vor.

-> Stimmt nicht.

Tagsüber werden die Windräder die Bürger mit deutlich lauterem Schall belästigen

Richtig ist, dass die gesetzlichen Schallgrenzwerte tagsüber deutlich über den Grenzwerten für nachts liegen. Aber Windräder werden nicht so geplant, dass sie nur tagsüber mit voller Leistung laufen, falls ausreichend Wind herrscht. Und dass sie nachts mit gedrosselter Leistung laufen. Dafür hat das Jahr viel zu viele Nachtstunden. Jede Wirtschaftlichkeitsrechnung würde durch eine deutliche Nachtdrosselung Makulatur. Deshalb erfolgt die Schallprognose so, dass die nächtlichen Grenzwerte zu allen Zeiten eingehalten werden oder höchstens eine Drosselung um 1 bis 2 dB notwendig ist.

-> Stimmt nicht.

Einer profitiert aber sicher, und das ist der Projektierer juwi

Gerade unsere anspruchsvolle topografische Lage im Schwarzwald bedingt einen erfahrenen Projektierer der "weiß woher der Wind weht", der die Risiken aus eigener Erfahrung erkennt und gezielt untersucht. Gute, gewissenhafte Arbeit kostet natürlich, das macht jedoch einen nachhaltig erfolgreichen Betrieb der Anlagen sehr viel wahrscheinlicher.

Stimmt - auch juwi muß wirtschaftlich arbeiten. In Engelsbrand trägt die Firma bis jetzt jedoch nur Kosten und Risiken.

-> Stimmt bisher nicht.

Vorteilsgewährung in Engelsbrand?

Bis heute ist weder an die Energiegenossenschaft Engelsbrand eG noch an ihre Vorstände oder Aufsichtsräte irgend eine Zahlung geflossen. Es gibt auch keine Verträge mit finanziellen Verpflichtungen. Stand September 2013.

-> Stimmt nicht.

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